Sie sind mutig, sie sind vorausschauend, sie sind aktiv: die Business Power Women! In diesem Beitrag stelle ich euch eine junge Frau Ende Zwanzig vor, die sich vor etwas mehr als zwei Jahren mit Grafik-, Web- und Corporate Design selbstständig gemacht hat. Edition #2

Werbung – Die zweite Business Power Woman, die ich euch ausführlich auf dem Blog vorstelle, ist sogar ein Teil von meiner Full-Service-Agentur Mediadeluxxe: Mediadeluxxe und dailybread DESIGN sind Co-Partner und betreuen bei Kommunikationsprojekten gemeinsam die Kunden. Kennengelernt haben Sabrina Meixner und ich uns im Masterstudium “Medien- und Kommunikationsmanagement”. Während dieser Zeit hat mir Sabrina grafisch beim Aufbau meiner Marke “Fashiondeluxxe” als Blog geholfen: Sie gestaltete mein Logo und passende Visitenkarten. Auch jetzt steht sie mir grafisch zur Seite: Sie entwarf zu Fashiondeluxxe passende Logos für meine Full-Service-Agentur Mediadeluxxe und meinen zweiten Blog Traveldeluxxe. Kunden von Mediadeluxxe können sich auf Professionalität und besondere Kreativität bei Sabrina Meixner von dailybread Design Visuelle Kommunikation verlassen. Im Interview verrät die Business Power Woman Sabrina mehr über Ihr Business.

VISUAL COMMUNICATION MUST BE FUNDAMENTAL.

Ich habe dich als kreative, leidenschaftliche Grafikerin kennengelernt, die Wert auf hochwertiges Design legt. Woher kam deine Leidenschaft für Design?

Es fing alles mit einem Modeljob in einer Werbeagentur für Jako-O an, als ich 12 oder 13 Jahre alt war. Ein paar Jahre später ging es dann um meine Berufswahl – da erinnerte ich mich an die Werbeagentur zurück und absolvierte ein 6-wöchiges Praktikum in der Grafikabteilung. Die Agentur bot mir damals ein duales Studium an der DHWB in Ravensburg an. Das Konzept der DHBW finde ich sehr gut, denn es lehrt ganz viele Design-Bereiche: Film, 3D-Visualisierung, Webdesign, Grafikdesign, Animation, Fotografie, Typografie, Corporate Design, etc. Auf diese Weise habe ich Wissen in unterschiedlichsten Sparten und konnte mich nach dem Studium dem widmen was mir am meisten liegt.
Die wirkliche Leidenschaft für Design kam bei mir nach der Erstellung meiner Bachelorarbeit. Denn da konnte ich ein sehr spannendes Projekt (Konzeption und Gestaltung des Corporate Designs für einen Biolandhof) bearbeiten und auch realisieren. Meine Arbeit wurde in zwei namhaften Designmagazinen, der „Page“ und der „Novum“ sowie in den ortsansässigen Tageszeitungen veröffentlicht. Das war eine große Ehre für mich. Zusammen mit dem positiven Feedback freute ich mich schon sehr darauf viele, viele weitere Projekte zu realisieren.

Der Grundstein wurde damit ja schon sehr früh gelegt. Wie genau verlief dein bisheriger, beruflicher Werdegang?

Nach dem Praktikum in der Werbeagentur JUNG, absolvierte ich ein duales Bachelorstudium im Bereich Mediendesign an der DHBW in Ravensburg. Danach war ich ein Jahr als Junior Art Director angestellt und wechselte daraufhin für 2 Jahre als Art Director zu druckprofi. Meine Kenntnisse konnte ich in der Grafikabteilung von druckprofi festigen und soweit ausbauen, dass durch das gute Feedback die Nachfrage an Mediendesign enorm anstieg. So war es innerhalb weniger Wochen möglich, designprofi als Untermarke zu gründen. 2016-2017 absolvierte ich (zusammen ja mit dir Nathalie) mein Masterstudium in Medien- und Kommunikationsmanagement in München an der Mediadesign Hochschule. Währenddessen fasste ich den Entschluss, mich unter dem Namen „dailybread DESIGN Visuelle Kommunikation“ selbständig zu machen. Meine Zielgruppe sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen. Zu meinen Leistungen gehören Corporate Design, Webdesign und klassisches Grafikdesign von Printmedien – alles was zur Visuellen Unternehmenskommunikation dazugehört. 

Während unseres Masterstudiums haben wir uns viel darüber unterhalten. Woher nahmst du den Mut, schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?

Das Gute an kleinen Agenturen ist, dass in die Zuständigkeitsbereiche von Mitarbeitern noch viel mehr als das Gestalten von unterschiedlichsten Kommunikationsmitteln fällt. Während meiner Tätigkeit als Art Director wickelte ich also nicht nur die kompletten Projekte ab, sondern erstellte auch Angebote, betreute Praktikanten und kümmerte mich um die Akquisition neuer Kunden. Schon zu diesen Zeiten habe ich immer mein Bestes gegeben, als würde ich für mein eigenes Unternehmen arbeiten. Außerdem gab und gibt mir meine Familie von klein auf viel Sicherheit und unterstützt mich wo es nur geht.
Als ich die Idee hatte mich selbständig zu machen, hatte ich schon ein paar Kunden an der Hand, die unbedingt nur von mir betreut werden wollten.
Meine Devise: Nicht zu viel darüber nachdenken, was alles schief gehen könnte 😉

Gerade treue Kunden am Anfang sind enorm wichtig. Wie pusht du dich selbst, wenn es mal nicht so läuft?

Ich werde vor allem durch meine Kunden gepusht, indem ich sehr gutes Feedback bekomme, das spornt mich an und dadurch macht mir meine Arbeit noch mehr Freude.
Ich liebe es bei der visuellen Umsetzung nach meinem Leitsatz „visual communication must be FUNdamental“ zu arbeiten. Mein Anspruch an gutem Design ist hoch: Medien- und Grafikdesign sollte meiner Meinung nach nicht nur ästhetisch sein, sondern auf einem Konzept basieren, andernfalls ist es austauschbar – und der Spaß daran darf auch nicht fehlen, denn dann kann etwas Großartiges entstehen.
Wenn ich mal einen nicht so kreativen Tag habe, nehme ich mir eine Auszeit und koche etwas Feines, gehe spazieren oder dusche auch mal mitten am Tag, da kommen viele Ideen.

Welche Motivation würdest du anderen Frauen geben, die auch ihr „eigenes Ding“ machen wollen?

Man verbringt so viel Zeit auf der Arbeit, warum dann nicht etwas machen, das einen mit Freude erfüllt? Der Satz „great things never came from comfort zones“ hat mir oft geholfen. Es ist zwar harte Arbeit nötig, um erfolgreich zu werden, aber es lohnt sich, denn harte Arbeit kann auch schön sein.

Vielen Dank für das interessante Interview, Sabrina!