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St. Tropez: Zwischen Beachclubs und Yachten

Die Côte d’ Azur – die Heimat der Reichen und Schönen und mein Travel-Ziel letztes Wochenende. Teil 1: St. Tropez

Es ist an der französischen Riviera genau so, wie ich es mir vorgestellt habe: Der Duft frischer Croissants weht aus charmanten Cafés, französische Architektur bezaubert mit verschnörkelten Balkonen und gestreiften Markisen. Dennoch durchbrechen coole Beats und klirrende Cocktailgläser alle paar Meter am Strand die Ruhe. Denn an der Côte d’ Azur mischt man sich als Traveller unter die Reichen und Schönen, die in Beachclubs die Sonne und das Leben feiern – oder was auch immer. 😉

Das erste Ziel meines Wochenendtrips war St. Tropez. Direkt nach der Landung in Nizza schnappten wir uns einen Mietwagen bei Hertz und düsten in die Richtung des ehemaligen Fischerdorfes. Kaum angekommen im Nachbarort Ramatuelle ging es auch schon in den ersten Beachclub „Plage L’Orangerie“, bei dem wir von unterwegs aus bereits Strandliegen und einen Tisch zum Lunch reserviert hatten (eine Liege für 1 Person gibt es hier für 24€/Tag). Gestärkt mit einem echt leckeren Mittagessen, bei dem es frischen Fisch und einen ersten Roséwein gab, erkundeten wir erst einmal das Meer und den Strand, bevor es für den Rest des Tages entspannt auf die Strandliege mit extra dicker Matratze ging. Herrlich! Auch hier durfte in der späten Nachmittagssonne bei heißen 30 Grad natürlich ein kühles Getränk nicht fehlen: eine Flasche Roséwein kostet hier ca. 26€ (Hauswein).

Sobald es dunkler wurde, schnappten wir uns unsere Espandrillas und flitzten rüber in den berühmten Nikki Beach Club, von dem die Beats schon zu uns herüber schwappten. Gespiegelte Sonnenbrillen von Dior, knappe Häkelbikinis und coole Badeshorts empfingen uns bei lauter Musik. Na, hier war mal Stimmung! Wir schlenderten zur Bar und hielten erst einmal nach etwas Bezahlbarem Ausschau (ein Smootie, der nicht mal frisch zubereitet wurde, sollte schon ca. 12-14€ kosten). Und dann gings los mit dem „Sehen und Gesehen werden“. Mit Champagnerflaschen bewaffnet innerhalb einer coolen Clique stellten sich die Rich Kids auch ohne Namen vor. Einige sprangen in den Pool, andere tanzten zu den Beats bei untergehender Sonne. Für mich als neue Wahlmünchnerin schon nicht mehr ganz was Neues, dennoch war ich fasziniert.

Irgendwann wollten wir dann nach St. Tropez reinfahren, um uns den berühmten Yachthafen anzuschauen. Dort erwarteten uns die abgefahrensten Boote, frisch poliert und beleuchtet im Mondlicht. Auf einigen saßen die Inhaber gemütlich bei einem Dinner an Deck, auf anderen wurde getanzt und mit Cocktails angestoßen – auch hier eine immer währende Party. Irgendwie kam mir das bekannt vor, denn ich zappte mal in eine Folge von Die Geissens und war auch da schon vom glamourösen Schnickschnack von St. Tropez fasziniert.

Am nächsten Tag wollten wir dann vor unserer Abreise nach Cannes noch in einen weiteren berühmten Beachclub, denn wir hörten, dass gerade in dieser Gegend der Strand besonders schön war (so war es dann auch!). Im Le Club 55 in Ramatuelle saßen wir dann gemütlich bei einem frisch gepressten Zitronensaft (aufgefüllt mit Wasser), einem doppelten Espresso und einem Glas Roséwein (= 32€). Für ein Mittagessen wären wir hier zwar wahrscheinlich unser ganzes Tagesbudget losgeworden, aber dafür gab es noch eine Überraschung. Beim Herausfahren aus dem Parkplatz wurde die Straße für ein paar Minuten gesperrt, ehe ein Auto mit monegassischem Kennzeichen hielt und der Fürst von Monaco ausstieg. Dieser flitzte dann schnell in den Le Club 55, um dort wahrscheinlich zu lunchen. Dass wir den Fürsten Albert von Monaco bereits in St. Tropez sehen – damit hätte ich nicht gerechnet, denn nach Monaco sollte es ja noch gehen…

(Hier geht’s zum 2. Teil: Sonne, Filmfestspiele, Cannes >> Die Côte d’Azur – die Heimat der Reichen und Schönen und mein Travel-Ziel letztes Wochenende. Teil 2: Cannes)

(Hier geht’s zum 3. Teil: Glänzendes Fürstentum an steilen Hängen >> Die Côte d’Azur – die Heimat der Reichen und Schönen und mein Travel-Ziel letztes Wochenende. Teil 3: Monaco)

By |2018-04-11T14:55:00+00:00August 25th, 2016|Cote d'Azur, Europa, Frankreich, Travelling|1 Comment

One Comment

  1. Jimmy 7. Oktober 2016 at 12:55 - Reply

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